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“Vollgas-Rennspaß”  

Liebe Teilnehmer und Freunde unseres Vollgas-Rennspass`,

als wir im letzten Jahr unsere beliebte Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschieben mussten, waren wir uns sicher, dass wir euch in 2021 wieder einen tollen Samstag auf dem Darmstädter Diatest-Velodrom bieten können.

Jetzt müssen wir leider feststellen, dass nach Auskünften der zuständigen Behörden auch für unseren diesjährigen Veranstaltungstermin keine Planungssicherheit besteht. Die Pandemie hat uns nach wie vor fest im Griff. Auch die Hoffnung,

dass durch die Durchimpfung der Bevölkerung größere Veranstaltungen im Freien wieder möglich sein werden, hat sich leider immer noch nicht bewahrheitet.

Deswegen sehen wir uns gezwungen unseren diesjährigen Vollgas-Rennspass erneut für 2021 abzusagen.

Wir hoffen dass wir euch alle wieder am Samstag dem 18. Juni 2022  begrüßen können und es dann endlich wieder „rund geht“ im Velodrom. Solange wünschen wir euch eine schöne Saison 2021 und rufen euch zu: „bleibt gesund“.

bis dahin – allzeit gute fahrt!

euer hans-werner, olaf und thomas

 

Wenn ihr die letzte Veranstaltung 2019 verpasst habt, oder sie noch gar nicht kennt, dann könnt ihr euch hier auf diesen Webseiten ein Bild über diese besondere Veranstaltung machen.

Leider mussten wir die Veranstaltung im Jahr 2020 und auch 2021 wegen den CORONA Bestimmungen ausfallen lassen und hoffen aber, dass es 2022 wieder stattfinden kann.

Klickt einfach unter der Seite LINKS die verknüpften SeiteN an.

 

Vollgas-Rennspaß mit Volksfest-Charakter

Einmal im Jahr gehört die Radrennbahn in Darmstadt  n i c h t  den muskelbepackten Radrennfahrern. Zahlreiche Motorradfahrer fiebern bereits Wochen vorher diesem einen Samstag entgegen. Spätestens jetzt bringen sie ihre betagten Schätze technisch und optisch auf Vordermann. An diesem einen Samstag gehört das Velodrom allein ihnen und einem motorsportbegeisterten Publikum.

Bereits am frühen Vormittag füllt sich das Infield des Betonovals mit Oldies aus 5 Jahrzehnten. Dann geben sich Mopeds, Motorroller, Straßen- und Rennmotorräder ein Stelldichein und erinnern an die lange Tradition des Motorsports. Teilnehmen darf dabei jeder, der ein entsprechendes Fahrzeug bis Baujahr 1979 sowie einen Sturzhelm besitzt.

Schon bald legt sich der Geruch von Benzin und verbranntem Renn-Öl über das Fahrerlager und die überhöhten Steilkurven. Motoren brummen, Auspuffe knattern und ein Knallen wie in einer Silvesternacht signalisiert: Das Training hat begonnen! Doch was den zahlreichen Zuschauern den Eindruck echter Geschwindigkeitsrennen vermittelt, ist tatsächlich Vollgas-Rennspaß im wahrsten Sinne des Wortes. An diesem Tag geht es auf der Radrennbahn mehr um den Spaß als um ein echtes Kräftemessen.

Die Regeln, die Organisator Hans Hug eigens für seine Veranstaltung aufgestellt hat sind denkbar einfach und dienen in erster Linie der Sicherheit von Fahrern und Zuschauern. Danach erfolgt eine grobe Einteilung in verschiedene leistungs- und baujahresabhängige Klassen um sicherzustellen, dass sich nicht Fahrer leistungsstarker Rennmaschinen durch ein Feld von Mopeds oder Motorrollern kämpfen müssen.

Nach der Mittagspause darf dann jede Klasse ihre Läufe austragen, wobei die Fahrer ihre Geschwindigkeit frei der Leistung ihrer Maschine und ihrem eigenen Fahrvermögen anpassen können.

Während die einen begeistert ihre Runden drehen, wird im Fahrerlager geschraubt und gefachsimpelt. Besucher können sich frei im Fahrerlager bewegen, mit Fahrern und Mechanikern plaudern und fotografieren.

Sicher kann man einige dieser historischen Renner auch in Fahrzeugmuseen besichtigen. Aber wo bietet sich schon mal die Gelegenheit, z.B. eine Harley Davidson Rennmaschine aus den 20ern in Aktion zu sehen und zu hören?

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl aller Teilnehmer und Besucher gesorgt. Die Imbiss- und Getränkestände sind mit ihren moderaten Preisen stark umlagert und über dem gesamten Gelände liegt ein Hauch von Volksfeststimmung.

Ganz so, wie es sich Hans Hug bei seiner Premierenveranstaltung im Jahre 2006 vorgestellt hatte.

Text: Jürgen Nöll

Blick auf die Rennbahn 2019 (Video-T.Kern)